Wasserspender Kindergarten

Kindergarten mit Wasserspendern

Das frische Quellwasser schmeckt köstlich und macht Spaß! Gibt es jemanden, der in seinem Kindergarten Erfahrungen damit hat? Wenn mikrobiologisch besser kontrolliert als ein solcher Wasserspender und kostet (fast) nichts. Beim Trocknen in einem Kindergarten oder einer Vorschule ist es ratsam, einen praktischen Wasserspender einzurichten.

Wasserverteiler im Kindergarten - ein Hygieneproblem?

Tölz - Im Greilinger-Kindergarten sollten die Kleinen anstelle von süßen Säften gesünderes Trinkwasser einnehmen. Eine Wasserspender dient dem Zwecke, ist aber nicht unbestritten. Kürzlich wurde im Foyer des Kindergartens ein Wasserspender installiert. Die Direktorin Martina Schmid hatte mit diesem Mittel dafür gesorgt, dass die Nachkommen ihren aktuellen Zustand des Wasserhaushaltes regelmäßig verbessern konnten - mit anderen Worten: gesünderes Trinkwasser haben.

"Der Automaten lockt die Mädels und Jungs dazu, immer wieder etwas zu trinken, weil man dort Tasten drückt - es macht Spaß", so der simple Kniff des Lehrers. "Wir wissen, dass es an anderen Orten mitunter Hygieneprobleme bei der Wasserverteilanlage gibt, deshalb machen wir alles selbst", sagt Schmid.

Innerhalb einer knappen Wochen war ein 19-Liter-Ballon mit Mineralwasser aufgebraucht. Die Kindertagesstätte will den neuen Geber ein Jahr lang erproben. Aus diesem Grund sind die Wasserspender in Misskredit geraten - auch weil das in den transparenten Kunststoffbehältern enthaltene Löschwasser einen optimalen Brutplatz für Krankheitserreger bei Tag ist. "Ich selbst würde das Frischwasser bevorzugen, das aus dem Wasserhahn zu jedem Wasserspender strömt", sagt Dr. Franz Hartmann.

Die Leiterin der Humanmedizinischen Klinik im Bezirksamt ist der Meinung, dass Leitungswasser sowohl billiger als auch gesundheitsfördernd ist. "Ich sehe keinen Grund, einen Wasserspender hier in der Gegend zu kaufen." "Der Kindergarten war mit dem Verlangen an mich herangetreten, dass ich mich nicht mehr selbst darum kümmern würde", sagte Greilings Oberbürgermeister Hans Ostermünchner.

Er weiß nicht, dass diese Form des Wasserspenders aufgrund von hygienischen Problemen kontrovers ist. "Wir waren vor allem besorgt, dass die Kleinen mehr Alkohol konsumieren sollten", sagte Astrid Leyherr, Vorsitzende des Elternrates. Bis jetzt hätten sie immer ihre eigenen Fläschchen mitgenommen - oft mit süßen Drinks. Dies wurde nun durch den neuen Wasserspender verbessert. Jetzt bringen die Kleinen jedes Mal neue Tassen zum Tränken, die dann in die Geschirrspülmaschine gestellt werden.

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