Trinkwasserqualität

Wasserqualität

Das Magazin Öko-Test hat mehr Schadstoffe im Trinkwasser gefunden als erwartet. Kleinstlebewesen Die gesundheitlichen Gefahren von Mikro-Organismen weichen grundsätzlich von den Gefahren von Stoffen ab. Pathogene Keime befallen in der Regel nicht nur diejenigen, die das Gewässer betrunken haben oder sonstwie mit ihm in Berührung kommen. Ausreichend gut filtriertes und möglicherweise auch entkeimtes Grundwasser beinhaltet heute nur noch wenige Erreger. In Deutschland sind Verunreinigungen im Grundwasser seit Dekaden in einer Konzentration, die innerhalb von wenigen Wochen zu Krankheitssymptomen führt, so gut wie nie aufzufinden.

Es geht um die Langzeitwirkung von Substanzen, die in kleinen Quantitäten aufgenommen werden und die auch zu Krankheiten und Tod durch die Einnahme von Substanzen mit sich bringen können. Aus Untersuchungen zur Wirkungsweise von Substanzen kann man jedoch abschätzen, unter welcher Menge man zwei l Wasser pro Tag ein ganzes Jahr lang sorgenfrei geniessen kann. Auch bei der Trinkwasserbehandlung kann das Ausgangswasser in geringer Dosierung mit pharmazeutischen Aktivstoffen verunreinigt sein.

Darüber hinaus beinhaltet sie eine Evaluierung des von der ägyptischen Regierung vorgeschlagenen Ansatzes zur Verringerung der Auswirkungen von Medizinprodukten auf die Natur im Sinne der nationalen Folgen für Arzneimittel für den menschlichen Gebrauch sowie eine Prioritätensetzung möglicher Vorgehensweisen.

Trinkwasserbeschaffenheit

Der geforderte Qualitätsstandard für die Trinkwasserqualität ist in der Trinkwasserverordnung des EDI über die Verwendung von Trink- und Abwasser in barrierefreien Bade- und Duschräumen (TBDV) festgelegt. Damit entfällt eine strenge Unterscheidung zwischen gesundheitsgefährdenden und " guten Herstellungspraktiken ". Weil Wasservertrauen in erster Linie eines bedeutet: das Vertauen in die dahinter stehenden Firmen und Institutionen.

Die Sollwertvorgabe fungiert als Regelschwelle. Dies kann z.B. dazu führen, dass ein Brunnen vorsichtshalber stillgelegt wird oder eine zusätzliche Reinigung angeordnet wird. Im Übrigen: Bis auf wenige Ausnahmefälle liegen die Zielwerte unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten - und ersetzen diese sogar dort, wo sie nicht vorhanden sind. Im Jahr 2003 beschloss der Grosse Konzil des Kanton Basel-Stadt, die Fluoridierung von Trinkwasser als Maßnahme zur Vorbeugung von Zahnkaries abzuschaffen.

Ab dem 01.07.2003 wird dem Baseler Trinkwassersystem kein Fluorid mehr beigemischt. Vor der Einspeisung in das Wassernetz wird das Abwasser jedoch mit Ultraviolettlicht desinfiziert.

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