Sit&joy Sitzsack

Sit & Enjoy Sitzsack

mw-headline" id="Entwicklung">Entwicklung[edit source code] Seit den 1960er Jahren ist Sit-in eine gewaltlose Form der Demonstration, vor allem durch die internationale Schülerbewegung, die bis heute im Rahmen des Kampfes gegen rassische Diskriminierung und dergleichen eingesetzt wird. Es wurde jedoch bereits in den 30er Jahren von den Amerikanern als gestreiftes Spektakel genutzt. Die erste Sitzung wurde am I. Januar 1960 von afro-amerikanischen Schülern in Greensboro, North Carolina, in einem für Weißweine reservierten Woolworth Group-Restaurant ausgerichtet.

Aus Protest gegen rassistische Diskriminierung in anderen Gaststätten auch in den südlichen Staaten nahm die bürgerrechtl. Bewegung schnell die neue Ausrichtungsform an. In Birmingham hat Martin Luther King die "Birmingham-Kampagne" organisiert (siehe hier). Die erste Veranstaltung in Deutschland, das so genannte Sit-in, findet am 21. Juli 1966 an der FU Berlin statt. Aus einem Sitzschlag wurde oft ein Teach-In.

Es handelt sich bei der reinen passiven Sitzplatzblockade um eine gewaltlose Handlung, bei der die Demonstratoren den Weg blockieren, aber ohne jegliche Gewalttätigkeit. Basierend auf und/oder angeregt durch Modelle wie Mahatma Gandhi und Martin Luther King versucht die Demonstration, die Aufmerksamkeit auf beunruhigende Fakten zu lenken. Das sollte nicht zuletzt dazu führen, dass Polizeibeamte gezögert werden oder sich völlig gegen die Gewaltanwendung gegen offenbar wehrlose Demonstratoren wehren.

Last but not least wird im Fall einer Zuspitzung deutlich, dass die auf dem Gelände anwesenden Demonstratoren ruhig sind, was in einer überfüllten Menschenmenge schwerer zu beurteilen ist. In den Jahren 1933 bis 1937 war der Sitzblockstreik ein weit verbreiteter Streik unter den amerikanischen Arbeitnehmern. Die Streiks 1936/37 bei General Motors wurden sehr gut aufgenommen, so dass das Werk die Gewerkschaft der Automobilarbeiter und ihre Vertreter anerkennen musste[1] In der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhunderts griffen auch die Arbeitnehmer in den Ländern Europas auf die Strategie der Streiks zurück, bis das Werk besetzt war.

Sit-in wird heute oft als Pseudo-Anglizismus eingesetzt, was bedeutet, dass man zu Haus bequem zusammensitzt.

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