Möbel Lutz

Mobiliar Lutz

Lutz Zell am Siehe Adresse, Öffnungszeiten und Kontaktdaten mit aktuellen Angeboten und Broschüren! XXLutz: Der schlechte Trick des Möbelriesen. Auch in diesem Jahr arbeiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Möbelherstellers XXXL Mann Mobila gegen halb acht Uhr in Mannheim. Die Inhalte waren für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gleich: "..

.. hier sind Sie ab dem 01.02.2016 bis auf weiteres von der Leistungspflicht befreit. Die Ratenabschiebung ist ein weiteres Tief in der Firmengeschichte des Möbelriesen XXLutz, der mit zweifelhaften Mitteln aufbaut.

"Aber das Verfahren bei XXX Lutz ist kein unglücklicher Ausnahmefall. Der XXX-Lutz-Konzern ist nach eigenen Angaben einer der weltweit grössten Möbelkonzerne. Kleine und mittlere Einrichtungshäuser mit zwei oder drei Niederlassungen werden gekauft und in das Konzernimperium eingegliedert. Sie sind bei Dienstleistungsunternehmen beschäftigt, oft zu viel schlimmeren Bedingungen, da es keinen Tarifvertrag gibt.

Auch gibt es für die Beschäftigten keinen Gruppenbetriebsrat. Mit Andreas und Richard Seifert haben sich zwei Österreicher hinter einem dichten Netzwerk von Unternehmen und Unternehmensstränge des Imperiums XXX-Lutz versammelt. "Dort, wo die Möbelelemente auf den Boden fallen, ist es nicht ungewöhnlich, dass die Zahl der Beschäftigten sinkt oder dass neuen Beschäftigten Urlaubs- und Weihnachtsgelder verweigert werden", schreibt das "Manager Magazin" über die Geschäftspraxis.

Verdi-Mann Weis-Will bezeichnet den Managementstil als "rustikal"; im Unternehmensumfeld wird von " geduldigen " Entrepreneuren gesprochen, die nicht lange auf die Rentabilität eines Standortes gewartet haben, sondern rasch Ergebnisse anstreben. Der Riese verschluckt im Durchschnitt sechs Einrichtungshäuser pro Jahr, und die Umsätze wachsen weitaus stärker als der Mitbewerber. Weil die Industrie kämpft: Immer mehr Möbel werden online eingekauft.

Obwohl Einrichtungshäuser noch kein Phase-Out-Modell sind, verlagern sich die Markanteile ins Digitalzeitalter. Trotz des angespannten Marktumfelds hat die Absatzentwicklung des Möbelhändlers Lutz seit seiner GrÃ?ndung im Jahr 1977 jedoch nur eine Richtung: Steil nach oben. Wie jetzt in Mannheim wurde der Sessel - der XXX-Sitz in roter Farbe ist das Wahrzeichen des Hauses - über Nacht vor 160 Personen platziert.

Die Räumungsveräußerung der Niederlassung wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Orte mit voreiliger Ansprache durchgeführt. Erst vor kurzem urteilte das Arbeitsamt Oberhausen, dass Beendigungen durch den erworbenen Möbelhändler Rück nicht rechtswirksam waren. XXX hatte die Beschäftigten auch hier an neue Unternehmen weitergegeben - und einige davon sogar unmittelbar beendet. Nun lehnten die Juroren den Anschlag ab, weil die Aufgabenstellung der neuen Gesellschaft völlig übereinstimmen würde.

In Mannheim war die Situation ähnlich: 2005 erwarb die XXX-Gruppe den Möbeleinzelhändler Mann Mobilia. Aber anscheinend gab es dauerhafte Schwierigkeiten zwischen dem Management und den Arbeitnehmern. Man sagt, sie haben "katastrophal gearbeitet" und waren bewusst krank, der Arbeitnehmerrat gilt auch als "unkooperativ". Die Gesellschaft fand rasch die Schuldigen: die Mittarbeiter.

"â??Trotz vieler Anstrengungen wie Reorganisation, Managerwechsel, Mitarbeiterschulung und IT-Umstellung hat sich die Lage nicht merklich verbessertâ??, sagt ein Wortführer. Ist der Arbeitnehmer nicht bereit, die Verantwortung für das Elend zu übernehmen? "Es ist eine Unverschämtheit, jetzt den Dollar an die Angestellten weiterzugeben. Wenn der Konzern dazu bereit ist, sollten die Verhandlungen mit dem Konzernbetriebsrat über die Zukunftsperspektiven der Arbeitnehmer schnell aufgenommen werden.

In Würzburg konnten 60 Beschäftigte die Arbeiten unmittelbar mitnehmen. Je nach Unternehmensumfeld ist zu hoffen, dass die Gespräche bis mÃ??rz abgeschlossen sein werden. Der Gewerkschaftsbund und die Arbeitnehmer wollen mitkämpfen. Nun wollte Verdi eine vorläufige Anordnung einholen, weil die Klagen des Konzerns eindeutig gegen das Werkverfassungsgesetz verstoßen haben.

In der Zwischenzeit werden die vor die Türe gestellten Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter prominent unterstützt. "Ich hätte es nicht für möglich halten können, dass ein solches Untenehmen mit seinen Angestellten im Jahr 2016 so ist. Arbeiter wie ausgediente Möbel auf die Strasse zu schmeißen, ist tief entmenschlich und verabscheuungswürdig", sagte der SPD-Politiker. Wir wollen ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein.

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