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Online-Handel: Mehr Möbel werden im Internet verkauft. Die Möbelbranche geht davon aus, dass jeder vierte Einkauf in fünf bis zehn Jahren im Internet getätigt wird. Immer mehr Möbel werden im Internet angeschafft. Die 14% der Einkäufer, die Möbel kauften, kauften sie im Internet, sagte Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Vereinten Nationen für die Deutsche Möbelwirtschaft (VDM), am vergangenen Wochenende in Köln.

Fast zehn Prozentpunkte der Einkäufer bestellten bei reinem Online-Handel, vier Prozentpunkte über das Internet-Portal eines Einrichtungshauses. Bisher wurden rund sieben Prozentpunkte der Online-Shopper benannt. "Konfigurationsfirmen, wie sie von Automobilherstellern verwendet werden, sollten auch beim Kauf von Möbeln zum Einsatz kommen", sagte Kurth. Der Umsatz der deutschen Möbelfabrik ist nach einem gelungenen Jahresauftakt gesunken.

Beispielsweise wurde im ersten Semester nur ein leichter Anstieg um ein Prozentpunkt auf 9,1 Mrd. umgerechnet. Im Sommer des Jahrhunderts trieben die Konsumenten mehr in Freiluftbäder und Bierschwimmbäder als in Möbelgeschäfte. Anreize für die Möbelbranche gingen nahezu ausschliesslich vom ausland. Waren es in Deutschland nur ein Mini-plus von 0,3 Prozentpunkten, stiegen die Umsätze außerhalb der Landesgrenzen um 2,7 Prozentpunkte.

Der Export nach Frankreich wuchs um 3,5 Prozentpunkte, der Export in die Niederlande um bis zu 6,2 Prozentpunkte. In den USA entwickelten sich die dt. Produzenten mit einem Zuwachs von 9,5 Prozentpunkten und in China mit einem Exportwachstum von 25,9 Prozentpunkten gut. In den 482 Unternehmen der Industrie mit mehr als 50 Mitarbeitern ist die Mitarbeiterzahl um 0,7 Prozentpunkte auf 84 gestiegen. Sie versprechen sich, dass bis dato zurückgestellte Anschaffungen ausgeglichen werden.

Auf Jahressicht rechnet er trotz der konjunkturellen Abkühlung in Deutschland mit einem Umsatzanstieg von einem Prozentpunkt für die Möbelfabrik.

Das Internet der Dinge: Was ist, wenn die Möbel schlauer sind als wir?

Wenn man dem Silicon Valley, seinen technischen Innovationen und den damit verbundenen Denkweisen Glauben schenkt, beginnt eine Ära der neuen Einfalt. Erwartungshaltungen, Sehnsüchte und Traumata an das eigene Selbst - alles, was im Moment ist, ist direkt miteinander verbunden und mit Objekten gekoppelt, die diesen Ist-Zustand mit einem unbedingten Ergebnis erfassen, vermessen und bewerten: dem der Besserung.

Selbstverständlich können alle jene Lebensbereiche, die ungeregelt sind und nicht bis zuletzt reguliert werden können; und diejenigen, die sich ändern wollen, können das exakte Resultat ihrer Anstrengungen nicht im Voraus nachvollziehen. Doch gerade diese Spannungen schaffen die eigentliche Herausforderung: die ständig automatische Aktualisierung des eigenen Selbstlebens.

Die eigene Situation zu verbessern, ist das Ziel intelligenter Technologien, die in Amerika seit langem nicht mehr nur den einzelnen Haushalten, sondern ganzen Systemen zugute kommen (z.B. Abfallsammlung in Boston oder Städtebau in Portland). "Der Begriff "Smart" ist ein sinnvoller Begriff; das Schlagwort bedeutet nicht nur " intelligente ", nicht nur " intelligente ", sondern auch eine wunderbar praktische und leicht hemdärmelnde Schlauheit.

Es ist eine existentielle Antwort Deutschlands: Warum, wird sie mittelbar oder unmittelbar gefordert, muss es im Alltag um Verbesserungen und Vereinfachungen gehen, vor allem das Unvollkommene um Entwicklungsmöglichkeiten, das Unvollendete um Möglichkeiten. In Kalifornien setzt sich unsere intellektuell aktualisierte Einstellung jedoch nicht durch; in den Unternehmen der Region gibt es keine Sensibilität dafür, und Rezensenten wie Jaron Lonier, die hier in Deutschland gefeiert werden, haben im Silicon Valley nicht das gleiche Charisma wie hier; es geht dort nicht um den Diskutieren, sondern um den technischen Vorsprung.

Bedeutet: Die "gesunde Skepsis" der Germanen, die immer leicht durch Klopfen auf den Rücken angesprochen und vermeintlich geschichtsträchtig ist, kann keinen behutsamen Rückgang in einen früh gealterten Existentialismus darstellen. Schließlich sind die brisanten Fragestellungen nach der "Smart Technology" noch nicht beantwortet; offenbar hat sich noch keine angemessene Denkweise herausgebildet, innerhalb derer sie als eine digitale Denktheorie interpretiert werden können, die dann auch politische Auswirkungen haben würde:

Welcher ist der kategoriale Gebot, gefolgt von den Verfahren, nach denen die Informationen verwendet werden? Wofür steht es, dass etwas vertraulich ist, wem die erhobenen Informationen vorliegen, wie ist der Rechtsstatus eines sich selbst denkenden Objektes, und wie schutzwürdig ist die Vorstellung von einem Leben, das sich überhaupt ungehindert entwickeln kann? Aber mit der intelligenten Technologie ändert sich noch viel mehr.

Ein Grundbedürfnis unseres Alltags entfällt: der Umzug in einen Raum, der von äußeren Einflüssen befreit ist. Der 1984 in Weißrussland geborene und in Stanford und Harvard ausgebildete Thinker und Wissenschaftstheoretiker Jewgeni Morosow gehört zu denen, die in den letzten Jahren in Europa und Amerika in einer überraschenden Reihe von Tageszeitungen und Magazinen wiederholt heftig auf diese Ausprägung hingewiesen haben.

Die ständige Personalisierung der Informationen macht sie bei den Verbrauchern gefragt. Morosow weigerte sich, den kriminalitätskritischen Stolperstein anderer digitaler Kritiker zu akzeptieren: Datenerhebungen sind zwar logisch, aber er interessiert sich dafür, welche politische Handlungsweise durch neue Techniken möglich wird - gerade weil die "intelligente Technologie" das neutralisiert, was früher der Raum und das Objekt der Staatspraxis war. "Niemand braucht ein Ministerium für Gesundheit, wenn Google sowieso die entsprechenden Informationen hat.

Die Zeit, so könnte Morosovs Standpunkt fortgesetzt werden, ist gekommen, eine Denkweise des Digital Thinking zu entwickeln, die untersucht, was Verbesserungen des heutigen Lebensstils bedeuten - und wer hier tatsächlich Gegenstand und Gegenleistung ist.

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